Ausbau des Elster-Saale-Kanals

Merseburg ringt mit seinen Schulden, Halle bemüht sich um ein besseres Stadtbild, Senkung der Kreisumlage auch gewünscht und wie positioniert man sich im Kreistag ? Endlich klare Worte eines Verantwortlichen, dem stellvertretender Landrat Hartmut Handschak vom Saalekreis, der das Kosten –Nutzen- Verhältnis dieses Alptraum-Projektes klarstellt. Es hat als Kernstück ein extrem teures Schiffshebewerk mit bleibenden Folgekosten zum laufenden Betrieb. „Und zwar mitten in der Pampa- da muss ja auch noch Straße und Parkplatz hin“. Dazu eine baulich teure Endfertigung des Kanals und die Ertüchtigung des bestehenden Teils, damit sich Schiffe begegnen können. Am Ende fahren einige reiche Jacht- und Bootsbesitzer über Halle nach Leipzig und umgekehrt. Und das auch nur bei schönem Wetter, im Winter friert das Wasser in Regel zu! Nichts für die Allgemeinheit, nichts mit wirtschaftlichem Gewinn für den Saalekreis und seine Städte.

Mit den 100 Millionen, und man weiß wie heutzutage Baupreise bei solchen Projekten steigen, könnte man sehr viel gutes Tun. Zum Beispiel Halle und Merseburg entschulden und städtebaulich schick machen. Davon hätten die Einwohner und kommende Touristen etwas.

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