Biogasanlage Care Döllnitz

gibt man bei google Biogasanlage und Plastikreste ein, findet man einige Artikel aus ganz Deutschland die sich mit der Problematik der Plastikreste auf den Feldern beschäftigen. Es gibt aber auch selbst für den Laien erkennbare Möglichkeiten, dem Problem entgegenzutreten. Aus diesem Grund glaube ich, dass die Care Biogas noch einige Möglichkeiten hat, umweltgerechter zu produzieren. Die Gemeindevertreter Schkopaus bemühten sich im Gespräch mit dem Geschäftsführer der Biogasanlage, um Lösungsansätze zur Konfliktbereinigung zu erarbeiten.

Ein wesentlicher Kritikpunkt ist die systematische Ausbringung von Plastik mit dem Gärresten in der Aue auf Wiesen und auf den Äckern. Herr Rötzschke von der Care Biogasanlage  erklärt zwar, dass er die zerrissenen Verpackungen nach dem Rotteprozess aussiebt, doch was nützt das, wenn auf das gesiebte Material Plastik vom Firmengelände wieder aufgetragen wird ? Die Fotos der Bürger belegen das eindeutig. Ich mache zwei Vorschläge zur Verbesserung:

 

  1. Sauberkeit auf dem Firmengelände herstellen (wer durchs Firmengelände geht, sieht das Problem sofort), Lagerplatz und Siebplatz räumlich trennen (entweder durch ausreichend Abstand, durch Trennwände oder durch Abdeckung, es gibt beratende Spezialisten)
  2. Herr Rötschke beklagt zurecht die unsachgemäße Befüllung der Biotonnen. Er muss aber von seinem Zulieferer nicht alles annehmen. Der angehangene Artikel zeigt, dass man sich gegen verunreinigtes Ausgangsmaterial wehren kann, indem man es zurückweist. Im Ernstfall muss man natürlich Ersatzmengen generieren, damit der Betrieb weiterläuft. Das erfordert unternehmerisches Geschick. Durch die jetzige Verfahrensweise wird durch den Landwirt mehrmals jährlich systematisch Kunststoff in den Boden eingebracht, der Getreide, also Lebensmittel am Ende hervorbringen soll. Plastik gehört zu den am schlechtesten abbaubaren Materialien und reichert sich mit dieser Handlungsweise immer mehr im Boden an. Das ist nicht der Sinn von umweltgerechter Landwirtschaft und wird von den Bürgern nicht akzeptiert werden können.

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld

Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.

Verwandte Artikel