Biotonne

Herr Huth von der kreiseigenen Entsorgungsgesellschaft erhielt heute im Umweltausschuss erste Anerkennung für seine Bemühungen bei der Umsetzung des einheitlichen Entsorgungssystems im Saalekreis. Er berichtete über große Anstrengungsbereitschaft seiner Mitarbeiter die Kundenwünsche so schnell wie möglich zu erfüllen. Insbesondere die passgerechte Zuordnung der Müllgefäße zu den einzelnen Haushalten gilt es bis März abzuschließen.

Eine Entwicklung erscheint aber bedenklich: die Zahl der georderten Biotonnen ist mit über 1300 Stück überraschend hoch. In der Verwaltung und im Ausschuss ging man davon aus, dass der nördliche Saalekreis wie das Querfurter Umland als ländliches Gebiet die Tonne nutzen will. Die angeforderte Menge ist aber extrem abweichend. Deshalb scheint es erforderlich noch einmal darauf hinzuweisen, dass die Biotonne keine Pflichttonne ist. Sie kostet für die Nutzung extra Geld durch den Kilopreis, dass man sich sparen kann, wenn man im Garten selbst kompostiert.

Gerade im Norden, wo die finanzielle Akzeptanz der Gebühren lange umstritten war, wird dieser Umstand zu wenig genutzt. Es macht auch für die Umwelt keinen Sinn, dieses Biomaterial durch den Landkreis zu fahren, wenn man selbst daraus Kompost herstellen kann.

Die Abfuhr von Strauchschnitt ermöglicht dazu, zu reichliches Schnittgut von Bäumen und Sträuchern kostenfrei abholen zu lassen.

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